Die perfekten Flitterwochen - Teil 1

Der Schreibhasenmann und ich sind nun schon 3 Jahre verheiratet. Im Sommer 2016 haben wir offiziell Ja zueinander gesagt. Ein paar Monate später, im Oktober, verabschiedeten wir uns für vier Wochen in unsere Flitterwochen. Unsere Traumreise war noch toller als wir uns diese in unseren Träumen vorgestellt hatten. Unsere Beziehung hat seither viel durchgemacht. Alle Eltern wissen, dass die Babyzeit eine Beziehung prüft und die Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit in den Flitterwochen haben mich schon durch manches Tief getragen.

Gerne stelle ich euch unsere drei Flitterdestinationen (die ersten zwei in Teil 1 und die letzte in Teil 2) vor und teile ein paar Erinnerungen.

Hongkong

Nach dem Flug mit Cathay Pacific landeten wir frühmorgens in Hongkong. Wir wussten nicht was uns genau erwartet, viele Erwartungen an unsere Stop over Destination hatten wir nicht. 

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Hongkong - für uns eine Stadt, welche man unbedingt gesehen haben muss. 

Als Erstes überraschte uns die unglaubliche Effizienz am Flughafen. Noch nie hatten wir unser Gepäck so schnell in der Hand und da alle Leute sehr hilfsbereit waren, sassen wir kurz nach 7 Uhr in unserem Hotel Shuttle.
Unser Hotel lag im Stadteil Tsim Sha Tsui. Wir hatten uns im Vorfeld für ein gehobenes Hotel entschieden und landeten einen Glückstreffer. Wir fühlten uns von Anfang an wohl, unser Zimmer war um 7.30 Uhr bereits bezugsbereit und als Honeymooners wurden wir zusätzlich verwöhnt. Hongkong ist eine spannende Stadt. Die unglaubliche Effizienz, die Menschenmassen und die kulturellen Schätze beeindruckten uns besonders. 

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Chi Lin Kloster

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Nan Lian Garten - eine grüne Oase im Grossstadtdschungel


Wenn es finanziell möglich ist, dann sollte man sich unbedingt ein Hotel mit Pool gönnen. Unser Flug nach Neuseeland war erst abends und so konnten wir nach dem Check-out noch gemütlich am Pool liegen.

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Auf dem Victoria Peak hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt. Wer für die Bahn nach oben nicht lange anstehen will, nimmt sich am besten einfach ein Taxi. Tram fahren kann man Zuhause ja genügend :-). 

Französisch Polynesien: Tahiti und Moorea

Nach unserem Stop over in Hongkong flogen wir mit Air New Zealand nach Auckland. Sowohl Hin- und Rückflug waren äusserst angenehm. Wir flogen Premium Economy, hatten also ein bisschen mehr Platz und der Service war ausgezeichnet. Wein gab es mehr als genug und man fühlte sich wie in einem Restaurant. In Auckland angekommen, machten wir uns auf zu unserem Hotel in der Innenstadt. Wir waren so übermüdet, dass wir die Stadt nicht wirklich geniessen konnten. Wir shoppten zwar ein bisschen und assen sehr fein. Das Gefühl nicht wirklich angekommen zu sein blieb aber trotzdem. Grund genug, dass wir da irgendwann noch einmal hinmüssen. :-)
Nach einem Kurzaufenthalt in Auckland machten wir uns mit Air Tahiti Nui auf den Weg nach Tahiti. Bereits im Flieger waren wir entspannt, die polynesischen Klänge beruhigten uns und liessen die Vorfreude auf die Inseln steigen. Am Flughafen wurden wir mit Blumenketten empfangen und fühlten uns von Anfang an sehr wohl in diesem Land.

Eine Fähre bringt Reisende von Tahiti nach Moorea. Das war einer der Gründe weshalb wir uns gegen Bora Bora entschieden haben. Ein weiterer Flug hätte uns noch mehr Zeit gekostet und Bora Bora wäre noch einmal einiges teurer als Moorea gewesen.
Da die Fähren abends nicht mehr fahren, übernachteten wir eine Nacht auf Tahiti. Trotz schlechter Bewertungen auf Tripadvisor war alles in bester Ordnung und die Anlage schön. 

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Erstes Erwachen auf Tahiti. 

Nach dem Frühstück ging es am nächsten Tag los. Dem Schreibhasenmann wurde es auf der Fähre natürlich wieder ein bisschen übel, aber zum Glück hatte ich die Kaugummis gegen Reisekrankheit griffbereit. Er meint ja immer, dass er sie nicht braucht und dann wird es ihm dann doch "e chli schlächt". :-)

Bereits auf der Überfahrt nach Moora wussten wir, dass das der schönste Ort ist, den wir je gesehen haben. Wir waren bereits in der Karibik und hatten ähnliches erwartet. Französisch-Polynesien ist aber noch einmal eine andere Liga. Das Wasser hat eine unglaubliche Farbe und auch abseits der Hotelanlagen wird die Natur gepflegt und respektiert. Die "Nähe" zu Frankreich ist durchaus spürbar, der Lebensstandard eher hoch und die Infrastruktur gut. Wir hatten das Gefühl, dass die Inselbewohner ihre Kultur mit viel Respekt ehren. Nicht nur als Show für die Touristen sondern als Teil ihres Alltags.

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Der Traum in einem Overwaterbungalow zu nächtigen wurde für uns in den Flitterwochen wahr. 

Auf Moorea kann man natürlich wunderbar am Strand liegen oder vom eigenen Overwater Bungalow aus den Sonnenuntergang geniessen. Wir waren ausserhalb der Hotelanlage zu Fuss unterwegs und machten einmal einen Tagesausflug mit dem Boot. Wir sahen Delfine, Wale und Rochen gesehen und assen traditionellen poisson cru.

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Moorea - Paradies mit französischem Komfort

Irgendwann werden wir sicher auf diese wunderbare Insel zurückkehren.